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Der Beherrscher der Eilande : in sechs Dichtungen / nach Walter Scott ; bearbeitet von F.P.E. Richter
Entstehung
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Die Galeere richtete ſich nach diefem guͤn⸗ ſtigen Licht, in welches des Mondes blei⸗ cher Strahl ſich miſchte, der ſeine Scheibe uͤber die Huͤgel von Oſten zu erheben anfing, Bald waren ſie dem Geſtade ſichtbar. Oft wiederholtes Freudengeſchrei ertoͤnte zu dem dumpfen Gebrauſe des Sturms, dem Geraͤuſch der Wogen und dem Gepfeife der Nachtvoͤgel, die mit dem Feſtconcert zu ſtreiten ſchienen, wie die Leichengeſaͤnge, die oft ploͤtzlich das Lied der Gelage unter⸗ brechen, oder wie das Schlachtgeſchrei, das der Landmann von ſeinen Berghoͤhen hoͤrt, wenn Sieg, Verzweiflung und Tod uͤber die blutbefleckten Halden ſchweben. Indem ſie ſich dem Geſtade nahten, er⸗ blickten ſie mitten in Nebel und Sturm den finſtern Thurm vor ſich, der ſeinen Schatten weit hinaus auf den Ocean warf, welcher ſich an ſeinen Felſen brach. Das flackernde Licht vieler Tauſende von Fackeln, die ſich im Meere vervielfaͤltigten, ſchien ſeinen Buſen zu umſpielen, und die ſchnel⸗ len Blitze, die auf den Wogen glaͤnzten,