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den Schloͤſſern der Großen, in der Huͤtte der Armen, ſpricht jedermann von dieſer gluͤcklichen Verbindung und freuet ſich ihrer. Die Jungfrau ſchmuͤckt ſich mit ihrem Feier⸗ kleide, der Hirt zuͤndet Freudenfeuer an; das Waldhorn toͤnt und die Glocke lautet ſchon in der Fruͤhe des Morgens zu dieſem großen Tag. Der geheiligte Prieſter ſingt am Altar die Hymne des Danks; kein Leib⸗ eigner iſt ſo verduͤſtert, daß er nicht in niedrer Zuruͤckgezogenheit ſeiner Sorgen ver⸗ gaͤße und, von der taͤglichen Laſt der Arbeit befreit, Theil naͤhme an dieſes großen Tages Freude. Nur Editha— Editha, des Feſtes Koͤnigin, iſt traurig, wenn Alles ſich der Freude hingiebt!“
Bei dieſen Worten beſeelt ſich Edithas Blick, unmuthig unterdruͤckt ſie einen Seuf⸗ zer, der ihr entfliehn will, ſchnell trocknet ihre Hand die brennende Thraͤne eines be⸗ leidigten Stolzes.
„Laß mich, Morag! geh! verſchwende dein Lob jenen Miethlingsharfen; ruͤhme den jungen Dirnen Pomp und Groͤße!


