Schoͤnheiten ſeiner Lieder ſind bleicher als das zweifelhafte Farbengemiſch der unter⸗ gehenden Sonne an dem neblichten Himmel des Herbſts, und ſeltner als die vertrockne⸗ ten Blaͤtter, die im Windhauch erzittern, wenn der November ſein Horn erſchallen laͤßt; aber verachtet ſeine Arbeiten nicht! Ein einſamer Aehrenleſer, durchzieht er die
Jahrhunderte hindurch gepluͤnderten Gefilde,
wo gluͤcklichere Barden einſt uͤberreiche Aern⸗ ten einſammelten.
Nicht ohne Theilnahme werdet Ihr eine einfache Geſchichte aus Albyns ruhm⸗ vollen Tagen hoͤren. In den entfernten Laͤndern, die der Suͤdbewohner geringſchaͤtzt, blieben noch einige Fragmente der alten Sage uͤbrig. Wenn die letzten Sonnen⸗ ſtrahlen hinter Coolins Bergrieſen erblaſſen, verkuͤrzen ſie den Propheten von Skye die
Abendſtunden. Auch kennt man ſie in den
Wuͤſten von Reay, von Harries und in Joniſchen Tempeln, wo der edle Be⸗ rſcher der Eiland e des Lebens Muͤhe
vergißt.
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