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dach für die Nacht zu geben, wenn ſie ſich mit ſeiner engen Räumlichkeit behelfen wollten. Doch wollte er ihnen auch das Haus öffnen und ſie nach der Moldau hinunterführen. Dies ſchien das Räthlichſte; denn der Schloſſer hatte einen Freund und Verwandten, welcher Schiffer war und deſſen Haus ſo lag, daß man durch daſſelbe unbemerkt ans Ufer gelangen konnte. Auf einem Nachen konnten dann die Flüchtigen unter dem Schutze der Verkleidung leicht die Stadt verlaſſen, um einſtweilen unfern derſelben bei einem Landbeſitzer, einem Freunde des Priors, eine Zufluchtsſtätte zu ſuchen, bis man erführe, was ferner in der Stadt vor⸗ gehe, und ob es zu wagen ſei, dahin zurückzukehren.
Nachdem der Schloſſer in Schuhe und Wams gefah⸗ ren war, machte ſich der Zug auf. Die Dunkelheit der Nacht und die allmälig eingetretene Stille in den Straßen begünſtigte die Flucht. Ohne Hinderniß wurde das Haus des Schiffers erreicht. Der Schloſſer pochte ihn aus dem Schlafe, und bald wurde ihnen das kleine Gehöft geöffnet. Eine Viertelſtunde ſpäter ſaßen die heiligen Väter ſammt Fabricius in einem Nachen, auf dem ſie ſtumm den Strom hinunterſchwammen. So gelangten ſie ſämmtlich glücklich aus der Stadt.


