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eine Blendlaterne und eine Anzahl anderer nicht zu beſchreibender Dinge, die zu dem Handwerke eines kühnen Verſchwornen in gefaͤhrlichen Zeiten gehoͤrten. Endlich ſtand ein Becken mit Gold⸗ und Silbermuͤn⸗ zen aller Laͤnder da, welches nachlaſſigerweiſe offen ſtand, als waͤre es Doctor Rochecliffes letzte Sorge, obgleich ſeine Kleidung im Allgemeinen eine beſchraͤnkte Lage, wenn nicht gar wirkliche Armuth perrieth. Nahe bei dem Tiſche des Geiſtlichen lag eine Bibel, ein Gebet⸗ buch und einige Aushaͤngbogen, wie man ſie im tech⸗ niſchen Ausdruck nennt, welche friſch von der Preſſe zu kommen ſchienen. Ferner auf Handweite— ein ſpaniſcher Dolch, ein Pulverhorn, ein Carabiner und ein paar ſchoͤne Terzerolen. Mitten unter dieſer vermiſchten Sammlung ſaß der Doctor, verzehrte ſein Fruͤhſtuͤck und ſchien von den Werkzeugen der Gefahr, welche neben ihm lagen ebenſowenig beunruhigt, wie ein Handwerker, der an den Gefahren einer Pulver⸗ muͤhle gewoͤhnt iſt.
„So junger Edelmann“ ſagte er, indem er auf⸗ ſtand und ihm die Hand reichte,„kommen Sie um bruͤderlich mein Fruͤhſtuck mit mir zu theilen, oder um es durch unzeitige Fragen zu verderben, wie unſer geſtriges Abendeſſen?“ 3
„Ich will von ganzem Herzen ein Knoͤchlein mit Ihnen abnagen,“ ſagte Albert;„und wenn Sie es er⸗ lauben Doctor, werde ich Ihnen auch einige Fragen vorlegen, die nicht ganz unzeitig ſcheinen.“
Er ſprachs, ſetzte ſich nieder und half dem Doctor ein paar Rebhuͤhner und einige Schnepfen verzehren. Bevis, der mit großer Geduld und Schmeichelei ſei⸗ nen Platz behauptete, bekam ſeinen Theil von einem Kalbsknochen; denn er verſchmaͤhte die Waſſervoͤgel, wie die meiſten Hunde von guter Rage.
„Komm alſo her, Albert Lee,“ ſagte der Doctor, indem er Meſſer und Gabel hinlegte, als Jocolin hin⸗ ausgegangen war;„Du biſt immer noch derſelbe Burſche, wie zur Zeit, wo ich dein Lehrer war— war'ſt nie zufrieden, wenn ich Dir eine grammatikali⸗


