Teil eines Werkes 
12. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 3. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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Wandelt er auch durch Gefahr, Unbekannt, allein 1 Muß er trau'n den Fremden gar, Fremd den Seinen ſeyn; Scheut Gefahr und Kummer nicht Bleiben wir doch treu der Pflicht Hoch lebe König Carl!?

Weigert ihm die Huldigung nie Deren er entbehrt; Fallet nieder auf das Knie, 4 Legt die Hand ans Schwerdt. Einſt köͤnt der Poſaunen Schall, Treuer Herzen Wiederhalt: Hoch lebe König Carl!4 Nach dieſem Erguß ihres Royalismus und ei⸗ nem Abſchiedstrunke trennte ſich die Geſellſchaft fuͤr dieſe Nacht. Sir Henry bot ſeinem Bekannten Wil⸗ drake ein Bett an, und dieſer uͤberlegte die Sache auf ſeine eigene Weiſe, folgendermaßen.Freilich wird mich mein Herr im Flecken erwarten aber wiederum iſt er es auch gewöhnt, daß ich des Nachts manchmal ausbleibe. Dann ſagt man auch, daß der Deufel ſein Weſen in Woodſtock treibt; aber mit dem Segen dieſes verehrten Doetors, trotz' ich ihm und allen ſeinen Werken zweimal ſchlief ich hier und ich ſah' ihn nicht, war er alſo damals abweſend, ſo iſt er gewiß mit dem Sir Henry Lee und ſeiner Familie nicht wieder zurückgekommen. Alſo nehm ich Ihre Höflichkeit an, Sir Henry, und danke Ihnen wie ein Lunsforder Reiter einem der fechtenden Schrei⸗ ber von Oyford. Gott ſegne den König! Ich kümm're mich nichts drum wer es hört; und Verwirrung auf Noll und ſeine rothe Naſe. Er ging alſo fort, von Jocoline begleitet, welchem Albert unterdeſſen zu⸗ geflüſtert hatte, ihm ja recht weit von der uͤbrigen Familie ein Zimmer einzuräumen. Hierauf grüßte der junge Lee ſeine Schweſter und mit der Förmlich⸗ keit der damaligen Zeit verlangte und erhielt er den Segen ſeines Vaters nebſt einer zärtlichen Umarmung. Der age ſchien einen Theil ſeines Beiſpiels nachahmen zu wollen, ward aber von Alexis zurückgewieſen, die