Teil eines Werkes 
12. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 3. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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die ganze feindliche Armee uns zu verfolgen bewog, ſo gefiel es Sr. Majeſtät, uns mit vielen und danken⸗ den Worten im Allgemeinen zu entlaſſen, und würdigte noch die Meiſten von uns ins beſondere einiger freund⸗ lichen Worte. Vor Allen läßt er Ihnen ſeinen kö⸗ niglichen Gruß entbieten, wobei er noch vieles hinzu⸗ fügte, das mir zu wiederholen nicht ziemt.“

„Nein, ich will jedes Wort hören, Knabe,“ ſagte Sir Henry;„iſt nicht die Gewißheit, daß Du Deine Pflicht erfüllteſt, und daß König Carn es eingeſteht, binreichend um mich über allen meinen Verluſt und alle meine Leiden zu tröſten, und willſt Du mich deſſen durch eine falſche Schaam berauben?— Du mußt kazir, ſagen, und ſollt ich es mit Stricken von Dir reißen.“

„Dieſer Zwang wird nicht nöthig ſeyn,“ ſagte der Juͤngling.„Sr. Majeſtät geruhte mir zu befeh⸗ len, dem Sir Henry Lee in ſeinem Namen zu ſagen, daß wenn auch ſein Sohn ſeinem Vater in ſeiner Au⸗ bänglichkeit an die königliche Sache nicht zuvorkom⸗ men könne, er ihm doch auf dem Fuße folge, und bald zu ſeiner Seite gehen würde.“

„Sagte er das?“ antwortete der Ritter,„der alte Wctor Lee wird mit Stolz auf Dich herabſeben Albert!— Aber ich vergeſſe, Du mußt müd' und hungrig ſeyn.“

„Freilich Herr,“ ſagte Albert,„aber das zu er⸗ tragen, habe ich mich, meiner Sicherheit wegen, in der letzten Zeit gewöhnen müſſen.“

„JIpcolin!— He da, Jocolin!“

Der Förſter trat herein, und empfing den Befehl, ſogleich das Abendeſſen zu bereiten. „Mein Sohn und Doktor Rochecliffe ſterben faſt vor Hunger.“ 4 „Auch iſt da drunten ein Burſche,“ ſagte Joco⸗ lin,„wie er ſagt, ein Page vom Oberſt Albert, deſ⸗ ſen Glocke ebenfalls ſtürmiſch zum Mittag⸗Eſſen läu⸗