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alte Mann, jener Soldat in ſtummer Verzweiflung— ich muß gewiß geträumt haben!“. „Wenn Du geträumt haſt, meine liebe Alexis,“ ſagte der Doktor,„ſo wünſchte ich jedem Kranken eine ſolche Pflegerin; denn Du haſt bei Deinem Schlafe unſeren Patienten beſſer bedient, als die alten Wärtee⸗ rlnnen die ihrigen, wenn ſie auch noch ſo ſehr wachen.— Aber Deine Träume kamen durch das beinerne Thor, mein ſchöner Liebling, Du mußt mich erinnern, daß ich Dir einmal dieſen Ausdruck mit Muſe erkläre. Albert war wirklich hier und wird gleich wieder kom⸗ men.“ 8 „Albert,“ wiederholte Sir Henry,„wer nennt meinen Sohn?“ „Ich bin es, mein gütiger Herr,“ ſagte der Dok⸗ tor,„erlauben Sie mir, Ihren Arm zu derbinden.“ „Meine Wunde!— von ganzem Herzen, Doktor,“ ſagte Sir Henry, indem er ſich erhob und ſich nach und nach des Vorgefallenen wieder erinnerte.„Ich weiß es ſchon von lange her, daß Du ein Arzt, ſowohl des Körperks als der Seele biſt, und in meinem Regi⸗ mente die Stelle des Wundarztes und des Kaplans vertrateſt.— Aber wo iſt der Schurke, den ich um⸗ brachte?— Ich fiel in meinem Leben nicht beſſer aus. Der Griff meines Degens ſtieß gegen ſeine Rippen. Tod muß er ſeyn, oder meine rechte Hand hat ver⸗ lernt das Schwerdt zu führen.“ 1 „Niemand ward umgebracht,“ ſagte der Doktor, „und wir müſſen Gott danken, da es nur Freunde zu erſchlagen gab. Doch wurde ein Mantel und ein Rock ſo verwundet, daß einige Fertigkeit der Schnei⸗ derei nöthig iſt, um ſie zu heilen, Aber ich war Ihr letzter Gegner, und habe Ihnen ein wenig zur Ader gelaſſen, bloß um ſie auf das Vergnügen und auf die Ueberraſchung vorzubereiten, Ihren Sohn wieder zu ſehen, welcher, obgleich, wie Sfe ſich vorſtellen können, nahe verfolgt, doch von Worceſter ſeinen Weg bis hie⸗ her gefunden hat, wo mit Jocolins Beiſtand für ſein⸗


