4² und der Geſchaͤftigkeit, welche bei den Reiſen der gro⸗ ßen Peronen und beſonders bei denen, welche mit der Groͤße nicht ganz vertraut ſind, gewoͤhnlich iſt, ſich vorbereiteten das Jaͤgerhaus zu verlaſſen um den Gaſt⸗ hof im Flecken Woodſtock zu beziehen, hielt Everard mit dem preßbyterianiſchen Geiſtlichen Herrn Holde⸗ nough eine weitlaͤufige Zwieſprache. Dieſer hatte ge⸗ rade das Zimmer, das er den Geiſtern zum Trotz be⸗ wohnt hatte, verlaſſen, und ſeine bleichen Wangen und ſeine gedankenvolle Stirne bezeugten, daß er die Nacht nicht ruhiger zugebracht habe, als die andern Gaͤſte des Jaͤgerhauſes zu Woodſtock. Oberſt Everard bot dem ehrenwerthen Gentleman einige Erfriſchungen an, erhielt aber folgende Artwort:„Am heutigen Tage will ich keine Speiſe beruͤhren, die ausgenom⸗ men, die zum Lebensunterhalt unumgaͤnglich noͤthig iſt. Nicht als faſtete ich in der papiſtiſchen Meinung, daß es ein Verdienſt waͤre, ſondern weil ich es fuͤr noͤthig halte, daß keine groͤßere Menge von Lebens⸗ mitteln an dem heutigen Tage meinen Verſtand um⸗ nebele, oder den Dank, den ich dem Himmel fuͤr eine hoͤchſt wunderbare Erhaltung ſchuldig bin, minder rein und lebhaft mache.“ „Herr Holdenough,“ ſagte Everard,„Sie ſind ſo viel ich weiß, ein wackerer und ein kuͤhner Mann, und ich ſah Sie in der vergangenen Nacht ihrer Pflicht muthig entgegen gehen, wo erprobte Solda⸗ ten in Furcht und Angſt ſchwebten.“
Teil eines Werkes
12. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 3. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
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