Teil eines Werkes 
12. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 3. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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20 3 ſie nicht beſſer und ungeſtoͤrter geſchlafen haben, als wir.

In dieſem Falle werde ich Dich in Jocolinens Huͤtte ſchicken, um uͤber den Wiedereinzug des Sir Henry Lee und ſeiner Familie in ihrem alten Palaſt zu unterhandeln; wo ſie wohl vermittelſt meiner Verbin⸗ dungen mit dem General und des zweideutigen Rufes des Platzes ſelbſt, wahrſcheinlich weder von dieſem noch vom neuen Commiſſaͤre beunruhigt wuͤrden.

Aber wie ſollen ſie ſich gegen die Feinde verthei⸗ digen, mein gallanter Herr Obriſt? ſagte Wildrake. Wenn ich, mein Freund, einigen Einfluß auf jenes ſchoͤne Maͤdchen haͤtte, wie Du Dich deſſen ruͤhmſt, ſo wuͤrde ich ſie wahrlich nicht ſo leicht dem Schrecken ausſetzen, dem ſie in Woohſtock unterworfen iſt, wo die Teufel ich bitte ſie tanſendmal um Verzeihung, denn ich denke mir, ſie hoͤren wohl was ich ſpreche wo die froͤhlichen Elfen von der Daͤmmerung bis zum Morgen ſo luſtige Geſellſchafter ſind..

Mein lieber Wildrake, ſagte der Obriſt,ich glaube eben ſo gut wie Du, daß unſere Unterredung belauſcht werden mag; aber ich kuͤmmere mich nichts darum, ſondern ich will Dir geradezu ſagen, was ich davon denke. Ich glaube mit Beſtimmtheit, daß weder Sir Henry Lee noch Alexis in dem ſchmutzigen Complott verwickelt ſind; ich kann es weder von dem Stolze des Einen, noch von der Beſcheidenheit der Anderen,