Teil eines Werkes 
11. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 2. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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entſchloſſenem Geſicht; aber als er in die Halle trat und den Fremden erblickte, blieb er ſtehen. Jener winkte ihm, als ſolle er ihm folgen, und ging zum Portale hinaus. Mein wuͤrdiger Herr ſchien ihm ge⸗ horchen zu wollen, dann aber blieb er wieder ſtehen. Da trat der Gaſt, ſey es nun ein Menſch oder ein Daͤmon, wieder herein und ſprach:Gehorche Dei⸗ nem Schickſal.. 3

Auf pfadloſen Wegen durch dickes Geſträuch, Sollſt du mir folgen, den Geiſtern gleich!

Du ſollſt mir folgen bei des Mondlichtes Pracht, Und durch das finſtere Dunkel der Nacht.

Du ſollſt mir folgen, das iſt Dir beſtimmt,

So lang Dir ein Lebensfünkchen noch glimmt. Ich beſchwore Dich bei meinem letzten Wort, Der Körper ſchläft, doch der Geiſt lebt fert.

Ich beſchwöre Dich, ſolge mir hier und dort.

Er ſprach's, enteilte und mein Herr folgte ihm nach in den Wald. Auch ich folgte ihnen in ei⸗ niger Entfernung. Aber als ich hinzutrat, war mein

Herr allein, und gebehrdete ſich, wie Sie ihn da ſehen.

Du haſt ein wunderbares Gedaͤchtniß, Freund, ſagte der Oberſt kalt,die Verſe auf's erſtemal im Sinne zu behalten. Das Ganze ſcheint eine ab⸗ gekartete Sache zu ſeyn.

Auf ein einziges Mal, mein verehrter Herr! rief der Independent aus.Du lieber Himmel, die Verſe verlaſſen ſelten den Mund meines armen Herrn, wenn er zuweilen in den Kaͤmpfen mit dem

Deufel unterliegt. Aber es war das erſtemal, daß ich ſie von einem andern ausſprechen hoͤrte; wirklich ſcheint er ſie auch ungern zu wiederholen, wie ein Kind ſeinem Lehrer. Sie entſprangen nicht in ſei⸗ nem eigenen Kopfe.