Teil eines Werkes 
11. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 2. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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26 tet, ebenfalls Vertrauen zu faſſen, damit ein ſorgfaͤlti⸗ ger Bote ſeyn moͤge unter uns. Ferner hat er Dich ge⸗ ſandt antworte nicht, ich weiß ſchon, was Du ſa⸗ gen willſt ferner hat er Dich geſandt zu mir, der ich, wenn ich ſchon unwuͤrdig ſeyn mag, mein Schwerdt zu erheben fuͤr die heilige Sache Englands, doch mit der Fuͤhrung und mit dem Commandoſtabe der Armee be⸗ ehrt wurde. Nein Freund, antworte nicht, ich weiß ſchon, was Du ſagen willſt. Bemerke Dir alſo bei unſrer Unterhandlung, und gib Acht auf unſeren Vor⸗ trag, daß Du ein dreifaches Argumentum oder eine dreifache Eintheilung zu beobachten haſt; erſtens: in ſo fern es Deinen Herrn betrifft; zweitens: in ſo fern es uns in unſrer Amtspflicht betrifft; und drittens und letz⸗ tens: in ſo fern es Deine eigene Perſon angeht. Was alſo nun erſtens dieſen ehrenwerthen Gent⸗ leman, Oberſt Markham Everard betrifft, ſo hat er ſich wahrlich maͤnnlich gezeigt, vom Anfang dieſer ungluͤck⸗ lichen Haͤndel an, bis auf den heutigen Tag, er hat ſich nicht gewendet, weder zur Rechten noch zur Linken, ſondern er behielt das Ziel im Auge, das ſein Streben war. Doch aber duͤrfen wir uns hier auf Erden we⸗ niger von Privatruͤckſichten und von Partheilichkeiten leiten laſſen, als durch jene hoͤheren Ruͤckſichten der Pflicht. Was alſo Woodſtock betrifft, ſo verlangt da der Oberſt eine große Sache, daß es ausgenommen werde von der Beute der Frommen, und im Beſitz bleibe den Moabiten und namentlich dem boͤsgeſinnten