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ſeine wirkliche, ſeine Zwillingsſchweſter. Ein Fremder von edlem Anſehn ſtand im Hintergrunde der Gruppe; er hatte die Fäden entwirren helfen. Auf ſeiner Rückkehr von Newyork fand ſich William mit demſelben zufällig auf dem Schiff zuſammen. Da er einſt im Geſpräch ſeines Wohn⸗ ortes erwähnte, wurde der Fremde aufmerkſam, und es er⸗ gab ſich, daß er ſich auf demſelben Schiff befunden hatte, auf welchem John mit den Seinigen ſtrandete. Es war jener junge Arzt geweſen, welcher der Unbekannten bei der Entbindung von Helga Hülfe geleiſtet hatte; ſein Name war Hullborn. Als das Boot den Rettungsweg verſuchte, hatte die ärztliche Pflicht ihn zu lange zurückgehalten, er kam zu ſpät. Doch zu ſeinem Heil, denn das letzte Boot ſchlug um und Alle, die es beſtiegen hatten, fanden den Tod in den Wellen. Er glaubte, durch Nacht und Ver⸗ wirrung getäuſcht, John und deſſen Gattin mit dem geret⸗ teten Kinde auf dieſem Boot. Beſtürzt kehrte er zu der Mutter zurück, deren ſchwere Stunde noch nicht überſtan⸗ den war, ſondern die ein zweites Kind gebar, Rollo. Das Wrack wurde von den Stuürmen wieder in die See hinaus getrieben; Niemand als der Capitain, ein alter kranker Matroſe, der ſich nicht hatte retten können, Hull⸗ born und die Kranke waren an Bord. Sie trieben bis auf die Klippen vor dem Eiderholm. Der Matroſe war inzwi⸗ ſchen geſtorben und der Capitain, im Glauben, das Wrack könne nicht mehr halten, wagte den Verſuch, bevor er ganz die Kräfte verlöre, ſich in die Brandung zu werfen und ſchwimmend das Ufer zu erreichen; doch vergeblich. Hull⸗ born, der nicht ſchwimmen konnte, blieb bei der Wöchnerin und wurde dadurch mit ihr gerettet; denn obgleich die Wel⸗ len das Wrack faſt ganz zertrümmerten, ſo kamen die Boote der Eiderholmer doch noch zur rechten Zeit.


