Teil eines Werkes 
15. Band = Neue Folge, 3. Band, Erzählungen : 1. Theil (1846)
Entstehung
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eines Landes, die das Glück haben, einer freien Verfaſſung zu genießen, die ihnen ſelbſt eine wirkende Thätigkeit beim Gang der Regierung geſtattet, ein warmes, aufrichtiges Intereſſe für die Angelegenheiten des Vaterlandes. End⸗ lich war er von allen Gegenwärtigen, nicht nur weil man ihn ſo lange kannte und mit ihm gelebt hatte, ſondern weil auch ſeine edle, wohlwollende Geſinnung dazu auffor⸗ derte, geachtet und geliebt. Dennoch hielt er ſich ſtill und wartete gewöhnlich ab, bis die Zeitungen von den Andern geleſen waren, worauf er ſich dann aufmerkſam mit den⸗ ſelben hinter einen Tiſch ſetzte— die Anderen pflegten in⸗ deß Whiſt zu ſpielen— und ſie ſorgfältig durchlas. Dazu trank er einen halben Krug Landbier; denn ſein beſcheidener Stolz verbot ihm in der Regel die Annahme jeder Einla⸗ dung eines Andern, mit ihm ein Glas Punſch oder Porter zu trinken, wie dies denn auch an einem Orte, wo er ſich faſt täglich befand, natürlich war. Wer alſo aus dieſer Gewohnheit, die Reſſource zu beſuchen, die Vermuthung entnehmen wollte, James Skey ſei ein wohlhabender Mann, der würde ſich um ſo mehr irren, als unſer ergrauter, dürf⸗ tiger Freund ſeine Zehrung nicht einmal baar zu entrichten pflegte, ſondern vermöge ſeiner kaufmänniſchen Kenntniſſe dem Wirth theils in der Führung ſeiner Bücher behülflich war, theils auch ihm Rath ertheilte, wie er eine aufge⸗ ſparte Summe Geldes, denn Maſter Rascal verdiente viel, am beſten anlegen könne.

Auch heute ſaß unſer Freund und hatte den Rieſenbo⸗ gen der Times vor ſich, in deren Columnen(die langen, mit dichtem Gedränge gefüllten Straßen gleichen) er mit größeſtem Eifer die Verhandlungen über die katholiſche Emancipation ſtudirte und ſich im Stillen auf die Seite der unterdrückten Irländer ſchlug. Während er las, traten