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„Die ſind nicht beſſer und machen die Stadt nicht beſſer. Es iſt Unſinn, alle Plätze mit Häuſern zu be⸗ pflanzen und dem armen Menſchen Licht, Luft und Sonnen⸗ ſchein zu verbauen. Magdeburg hat lange beſtanden, ohne die neuen Straßen— je mehr Häuſer, deſto mehr Men⸗ ſchen— je mehr Menſchen auf einem Flecke, deſto mehr Laſter und Unfrieden.“—
„Ach was? Menſchen laſſen ſich zügeln— das Waſſer in der Elbe wird aber fließen wohin es will, trotz der Weisheit, die Herr Rentelow von der Zukunft vorausſagt. Laßt noch ſo viel Menſchen in Magdeburg wohnen, wenn ſie nicht ſo klug werden, wie Herr Rentelow, ſo hat's mit dem Laſter und Unfrieden keine Gefahr— dumme Schafe gehen viel in einen Stall.“
„Oder gehorſame Schafe“— meinte Vogler wieder mit einem ſteifen Seitenblicke.„Wenn man die Welt erzieht, daß Jeder nach ſeinem Willen handeln kann, dann iſt's mit dem Frieden vorbei.“
„So— ſo— ſo! Du ſtichelſt wieder auf meine Kindererziehung.“
„Ja wohl, um Dir zu beweiſen, daß Du das Alte nicht ehrſt.“
„Man muß nicht ſtehen bleiben in der Welt.“—
„Und doch willſt Du Buhnen bauen, wo ſie nichts helfen.“


