Teil eines Werkes 
3. Band (1867)
Entstehung
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Graf Askan neigte ſtumm das Haupt und ſah voll in ihr Auge. Dora Bella ſenkte es.

Nach reiflicher Ueberlegung habe ich beſchloſſen, meines Vaters letzten Willen zu vollziehen und Ihnen die Herrſchaft Bärenberg ohne alle Bedingung abzu⸗ treten.

Sie hielt inne. Kein Wort drang über ſeine Lippen. Unverändert hing ſein Blick an ihrem Ge⸗ ſichte.

Sind Sie damit einverſtanden? fragte ſie, von einer unſaglichen Verlegenheit übermannt.

Nein! antwortete er ruhig.

Nicht? Nicht? Und warum nicht? fragte ſie, wie aus allen Himmeln gefallen.

Weil ich Ihrem Vater mein Ehrenwort verpfändet habe, über Ihr Glück zu wachen, und weil ich feſt überzeugt bin, daß Sie nirgends glücklich ſein können wie hier im Schloſſe Bärenberg.

Sie irren ſich; ich verlange von Ihnen

Dora Bella, meine Ehre muß Ihnen heilig ſein, unterbrach er ſie raſch.Reinhold iſt Zeuge des Schwurs geweſen, den ich Ihrem Vater geleiſtet habe. Erlauben Sie mir, daß ich Ihnen wörtlich wiederhole, was Ihr Vater mir geſagt hat.

Dora Bella ſtarrte wie vernichtet zu ihm auf.