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Aergerlich lehnte er ſich in die Polſter des Wa— gens und dachte über den Vorfall nach. Eine Weile dauerte es, ehe er zu einem vollſtändigen Verſtändniſſe der erlebten Scene kam, dann aber tauchte die Erin⸗ nerung an die Erzählungen des Agenten über eine Familie Schmidt⸗Welldorf in ihm auf und er über⸗ legte ſich, was er thun ſolle.
„Hinreiſen!“ befahl ihm die Stimme des Leicht⸗ ſinns.„Hinreiſen! Was thut es, wenn du keine Le⸗ gitimationen aufzuweiſen vermagſt— was thut das?“
Die Bilder, womit er ſchon ein Mal ſeine Phan⸗ taſie erhitzt hatte, traten vor ſeine Seele.„ Alice.“ Flüchtig wie ein armer, ſüßer Hauch drang der Name von ſeinem Herzen herauf bis an ſeine Lippen. War es nicht natürlich, daß er nun in Bamberg ſeine Reiſe⸗ route änderte und ſtatt nach Süden— nach Norden eilte? Blindlings folgte er von hier aus den Anord⸗ nungen, die ihm der Agent flüchtig gegeben hatte und traf richtig am 15. Auguſt in der Reſidenz des Staa⸗ tes ein, wo der Präſident für gewöhnlich lebte und der Oberkammerherr in den Wintermonaten reſidirte. Hier wurde es ihm möglich, Nachrichten über eine Fa⸗ milie einzuziehen, zu der er ſich zu rechnen im Begriffe war und das, was er hörte, war wohl geeignet, einem armen Muſiker, bei dem die Kunſt nach Brot ging


