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war verpachtet an einen Nachbar und der Zuſtand des⸗ ſelben verrieth deutlich den vollſtändig unbeſchränkten Gebrauch desſelben. Von der einen Seite wurde dieſer Garten durch eine dichte Roſenhecke begränzt, die den⸗ ſelben von einem ſchmalen ſchöngepflaſterten Durchgang trennte, der vom Hauptgebäude der Fabrik zu den ſeit⸗ wärts belegenen Ochſenſtällen führte und nur von den vornehmſten Beamten der Fabrik benutzt wurde.
So oft Ely dieſen Weg paſſirte, blieb er ſtehen, überſchauete das Terrain und dachte dann ſeufzend an die Unmöglichkeit, es ankaufen zu können. Es hätte ihm weſentlich genützt, da er ſich hiermit einen Weg zu ſeinen Feldern bahnen konnte, der ihm viel Zeit erſparte. Außer⸗ dem wäre das Häuschen leicht mit ſeinem Hofe zu ver⸗ binden geweſen und hätte bei der Neuheit Haltbar⸗ keit ſeiner Grundmauern zu allerlei Zwe derwendet
werden können. Was nützte dem Major von Il es Fleckchen Erde. Ihm konnte es weſentliche Dienſte leiſten und dem Beſitzer brachte es kaum fünfzig Thaler ein. Freilich— vielleicht diente es dem adeligen Herrn dazu, um ſich gegen ſeine Cameraden mit dem Beſ⸗ itze eines Gutes brüſten zu können.„Man erlebt ja dergleichen,“ dachte ſpottbereit der Fabrikherr.— 8 Ely verjagte anfangs mit aller Gewalt den Ge⸗


