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lirte, ſo hob ſich ſein Geſchäft und ſein Anſehen von Tag zu Tag. Selbſt im Dorfe begann man ſeinen Namen mit Achtung zu nennen, als man einſah, daß der Verkehr in der Fabrik ſtieg und immer neue Gebäude zur Ver⸗ größerung nöthig machte.
Wie durch Zauberei war der ehemalige Frieſenhof in eine kaſtellartige Anlage verwandelt, die mit ihrer großartigen Einrichtung dem ſchlichten Landbewohner im⸗ poniren mußte.
Von Jahr zu Jahr wuchs der Umfang dieſes Hofes. Gebäude aller Arten entſtanden in ſeinen Ringmauern und da der Raum gicht mehr ausreichte, ſo mußten Ne⸗ bengebäude gekauft und dieſer Ringmauer einverleibt werden. Was rechts zunächſt der Fabrik lag, ob Haus, ob Garten oder Ackerland, das ſuchte Elhy zur geeigneten Zeit immer an ſich zu bringen, obwohl er oft auf Wi⸗ derſtreben ſtieß, da die Leute es nachgerade lernten vom wachſenden Reichthume des Herrn Zuckerfabrikanten Vor⸗ theil ziehen zu wollen. Schließlich gaben ſie aber doch nach, immer wenn Herr Ely noch einen Funfzigthaler⸗ ſchein vor ihren Augen ſpielen ließ. Weniger glücklich war er im Ankaufe von Raum linker Seite, wo ſein Gehöft von einem ſehr hübſchen Häuschen begränzt wurde, das einem Major gehörte, der es von ſeinem Vater, ganz
wie es jetzt noch lag und ſtand, geerbt, aber niemals
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