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blicken konnte. Hohenſteinklippe nannte das Volk dieſen Felſen, aber der neue Herr der alten Schlöſſer hatte einer ſchönen Franzöſin zu Ehren den Namen Esperance in den Granit hauen laſſen und den Ort Eſperancens⸗ ruh' getauft.
In voller Entrüſtung über dieſe Huldigung hatte Baron Hohenſtein unter dem Namen dieſer ſchönen Fran⸗ zöſin die Worte en Dieu anbringen laſſen, und damit zugleich ſeinem Patriotismus Ausdruck gegeben, der nur in der„Hoffnung auf Gott“ Geduld genug errungen hatte, um die Schmach der franzöſiſchen Herrſchaft zu ertragen.
Herr Engelbrecht Maltmann wußte natürlich von dieſem Conflicte der Nachbarſchlöſſer gar nichts, und fühlte ſich darum auch auf's Heftigſte erſchüttert, als ihm unerwartet eine von Moos überzogene Inſchrift entge⸗ genleuchtete, die ſeinem Geiſteszuſtande vollſtändig ent⸗ ſprach. Ergriffen ließ er ſich auf den glatt gehauenen Steinen, die einen Ruheplatz bildeten, nieder. Er ge⸗ brauchte mehrere Minuten, um den Eindruck, den dieſes ſeltſame Zuſammenklingen ſeiner Stimmung mit dieſer unvergänglich daſtehenden Phraſe, die das Motto ſeines jetzigen Lebens war, zu bewältigen.
Dann aber richtete er wie neu belebt ſeinen Blich empor und ließ ihn über das Land hinausſchweifen, nach


