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149 gerſohne Richard veruͤbten Koͤnigsmord zu raͤchen.
Nun erſchien ein paͤbſtlicher Legat, wel⸗ cher von dem Oberhaupte der chriſtlichen Kirche eigentlich blos in der Abſicht geſendet war, um Glyndwrn wegen ſeinen Meinungen in reli⸗ gioͤſer Hinſicht auszuforſchen; dann folgte die Geſandtſchaft des Koͤnigs von Spanien und
2— Kaiſers von Oeſterreich. Glyndwr empfing
Alle mit der Wuͤrde und dem freien Anſtan⸗ de eines Mannes, welcher zu gebieten gewohnt und fuͤr den Thron geboren iſt. Beſonders ſetzte er Alle dadurch in Erſtaunen, daß er mit jedem Geſandten in der Sprache ſeines Landes ſo fertig redete„als ob er in demſelben geboren waͤre. Freilich wußten ſie nicht, wie viel Anſtrengung und Nachtwachen die Erwer⸗
bung dieſer Kenntniſſe ihm koſtete, aber ſie


