Teil eines Werkes 
3. Theil (1823)
Entstehung
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Keine Gnade! Jagt ſie insgeſammt in die Fluthen des Ceiriog!

Der grauſame Befehl ward ſogleich voll⸗ zogen. Ein Wald von Lanzen, Schwertern und Streitaͤrten umringte den Haufen, wel⸗ cher dem Tode geweiht war. Einige ſtarben feig, ohne den mindeſten Widerſtand zu lei⸗ ſten, Andere verkauften ihr Leben um den hoͤchſten Preis. Doch der Kampf war nicht von langer Dauer. Die Fluthen des Ceiriog empfingen ihre Opfer....

Blos ein Reiterhaufen, an deſſen Syite der gedemuͤthigte Heinrich war, entrann dem allgemeinen Wuͤrgen. Unter dem Geſchrei der Sterbenden, verfolgt von gluͤhenden Stei⸗ nen und ſauſenden Pfeilen ſtuͤrzte ſich die Schaar in das Waſſer. Es gelang ihr, das entgegengeſetzte Ufer zu gewinnen, und ſo entkam ſie unter dem Schutze der Nacht und der allgemeinen Verwirrung.