Teil eines Werkes 
3. Theil (1823)
Entstehung
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kaͤſtchen einen einfachen goldnen Ring mit ihrem Namenszuge. Dieſen ſchenkte ſie dem uneigennuͤtzigen alten Manne mit der Bitte, ihn zu ihrem Andenken zu tragen. Er ſteckte ihn ſogleich an; aber große Thraͤnen lie⸗ en ihm dabei aus den Augen herunter in den weißen Bart. Darauf eilte er fort ein Ge⸗ gengeſchenk zu holen— ein ſchneeweißes Zie⸗ genboͤckchen, das ihm vor 8 Tagen geboren ward.

Sir David ſah wohl ein, d er zuvor ſelbſt eine Probe von ſeiner Beredſamkeit ge⸗ ben muͤſſe, wenn er ſeine Gefaͤhrtinnen ge⸗ ſpraͤchig machen wolle. Eben wollte er an⸗ fangen; aber Gwenllian, von der es am we⸗ nigſten zu erwarten ſtand, kam ihm zuvor. Sie ſagte— wieder mit dem ihr eigenen be⸗ zaubernden Blick; Wenn Bro⸗Gynin nicht zu weit aus unſerem Wege liegt, wuͤrde es mir viel Vergnuͤgen machen, den Ort Ihrer Geburt kennen zu lernen.