Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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47 harren konnte; er ſtieg zu Pferde und jagte ihm nach bis zum Park ſeines Vetters, ob er gleich dabei der groͤßten Gefahr ſich ausſetzte; denn Hoel hatte ſich oͤffentlich fuͤr Heinrich von Lancaſter erklaͤrt. Als der Reilknecht gegen Mittag zuruͤckkehrte, lag ſein Herr auf der Schanze einer alten Redoute ausgeſtreckt da, wie todt. Geſicht und Haͤnde waren bedeckt mit Blut. Doch bald erholte er ſich und zog unbefangen, als ſei nichts vorgefallen, Erkun⸗ digung ein. Gwenllian war nicht auszuſpaͤ⸗ hen geweſen. Nachdem Hoel den Brief Glynd⸗ wr's geleſen hatte, ließ er den Boten deſſelben gefangen nehmen und eilte dann mit ſeinem Beichtvater in den Park. Einige Stunden darauf kam der Abt von Cymhere von da al⸗ lein zuruͤck und befahl, den Reitknecht Owain's in Freiheit zu ſeten. Es gelang dieſem bald das im felten Graſe weidende Pferd ſeines Herrn einzufangen, worauf Glyndwr nebſt

ſeinem treuen Diener mit verhaͤngtem Zuͤgel nach Caer⸗Drewyn zuruͤckjagte. Hier gerieth