Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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„ 3 41 Freundin Veranlaſſung zu— wie ſoll ich ſa⸗ gen?— ja!— zu einem albernen Hexenpro⸗ ceſſe gegeben hat. Allein wenn es ein Verbre⸗

chen iſt, mit hoͤhern Weſen in Beruͤhrung zu

ſtehn; ſo bin ich allerdings— ſchuldig.

Ich habe Dir ſchon erzaͤhlt, daß ich von dem Augenblick an, wo ich die Worte, die man zu mir ſprach, verſtehn lernte, oft, wenn ich ein⸗ ſam war, eine Stimme hoͤrte, die mir War⸗ nungen gab und auf meine an ſie gerichteten Fragen liebreich antwortete. Du meinteſt, der⸗ gleichen Schwaͤrmereien ſeien unter den Non⸗ nen nichts Ungewoͤhnliches. Ueberhaupt liege es in der Osganiſation des Weibes, daß ſeltſame Phantaſien in unſeren Koͤpfchen aufſtiegen, wenn wir in Abgezogenheit eine ſitzende Lebensart er⸗ griffen. Das oft zu zarte Nervengewebe unſrer Gehirnchen koͤnne ebendeshalb ſich leicht ver⸗ wirren und dann gewinne die Außenwelt eine ganz andre Geſtalt, als ſie wirklich hat. Allein ſchon in der Abtey von Cymhere uͤber⸗