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das ſeine Leuke ihm bringen. Damit verfuͤgt er ſich haſtig in die Zimmer ſeiner Gemahlin und Toͤchter. Hier, wie im großen Sagle, fin⸗ det er alles in derſelben Ordnung, worin er es verlaſſen hatte. Nach einigen Zoͤgern betritt er auch das Heiligthum, welches Gwenllian be⸗ wohnte. Es iſt leer— er ſeufzt— die Gott⸗ heit iſt aus ihm entflohen.— Mit der flachen Hand an der Stirn, in Schmerz und duͤſtres Nachſinnen verſunken blieb er einige Augen⸗ blicke ſtehen ohne Bewegung. Dann ſchlug er die Augen auf in der Hoffnung irgend etwas zu entdecken, daß ihm Aufklaͤrung geben koͤnnte. Seine Blicke fielen ſogleich auf ein praͤchtig eingebundenes Manuſcript, das auf der Otto⸗ mane lag. Es war Chaucers Teſtament der Liebe, welches der Dichter ſchrieb, waͤh⸗ rend er um ſeiner Verbindung mit den Lol⸗ lards willen gefangen ſaß. Gwenllian ſchien vor ihrer Entweichung darin geleſen zu haben; denn es war aufgeſchlagen und die Blaͤtter


