Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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114.

nin beſtochen, waren ihre Verwandten andrer Meinung. Sie ſtreuten tauſend Verlaͤumdun⸗ gen aus, ſchrieben mir gewiſſe beißende Ge⸗ dichte zu, die damals in Umlauf waren und bewirkten dadurch, daß ich zu einer ſtarken Geldbuße verurtheilt ward. Es war mir nicht moͤglich, ſie zu bezahlen, denn, wie andre Poe⸗ ten, beſaß ich mehr geiſtiges, als leibliches Ver⸗d moͤgen und ſo genoſſen ſie denn das Vergnuͤ⸗ gen, mich an einem ſchoͤnen Sommerabende in den Schuldthurm wandern zu ſehn. Da ſaͤße ich noch und machte Sonnette auf Mor⸗ fudd und die Grauſamkeit des Schickſals, das uns trennte, wenn meine Landsleute in Gla⸗ morgham nicht die Gewogenheit gehabt haͤtten, fuͤr mich zu bezahlen. Zum Ueberfluſſe ward ich gar noch einſtimmig zum Oberhaupte der Barden von ihnen ernannt. Ich reiſete ſo⸗ fort nach Angleſea, um von meiner neuen Eh⸗ renſtelle Beſitz zu nehmen und hatte niemand

bei mir, als meinen treuen Diener Morgan. 4

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