Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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Felſen von Kalkſtein, aus deren Vertiefungen Taxusbaͤume aufſteigen, deren dunkelgruͤne Zweige, uͤber die weißlichen Seiten des Gebir⸗ ges niederhaͤngend, den Glanz des ſammetnen Raſenplatzes darunter erhoͤhen. In weiteſter Ferne erhob ſich das Gebirge, vom Schimmer des Mondes beleuchtet, wie eine Krone uͤber die Thuͤrme von Dinas⸗Bran.

Dieſe ſchoͤne Gegend, von der Natur fuͤr die Geheimniſſe der Liebe beſtimmt, ſollte ein Schauplatz des Haſſes die Wiege einer Re⸗ volution werden, die vierzehn Jahre hindurch wuͤthete, Millionen Menſchen das Leben ko⸗ ſtete und zuletzt einen Gluͤcksritter von dunb⸗ lem Herkommen auf den Thron ſtellte. Alle dieſe Ereigniſſe aber lagen noch ungeboren im Schooße der Zukunft. Noch hatte der Krieg ſeine Feuerbraͤnde nicht angezuͤndet, noch die Schlachttrommete den Frieden dieſer Thale nicht geſtoͤrt. Der gefluͤgelte Goͤtterknabe allein hatte hier einen Tempel und herrſchte mit un⸗