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Bewußtſeyn! in dieſem Augenblicke ſelbſt ge⸗ hen Sie auf dem Schleichwege des Verraths.“
Des Verrath's? Sire!—
„Ja Ritter!— unterbrach ihn Heinrich im Tone der Verachtung— und daß Sie gleich⸗ wohl bisher ungeſtraft blieben, beweißt am beſten, ob ich ein Tyrann ſey, wie meine Feinde mich nennen. Als ich Sie mit Ihrem ehemaligen Herrn bei Flint⸗Caſtle gefangen nahm, hing es blos von mir ab— und viel⸗ leicht haͤtte ich es thun ſollen— Sie als einen treuloſen Rathgeber zu behandeln; denn Sie hatten auf den Geiſt jenes ſchwachen und
deshalb ungluͤcklichen Regenten den ſtaͤrkſten Einfluß. Indem er— ohne Zweifel auf Ih⸗
ren und Ihresgleichen Antrieb— die koͤnigliche Gewalt zu weit auszudehnen verſuchte, zer⸗ brach der Bogen in ſeiner Hand und ließ ihn blos geſtellt allen Angriffen eines widerwaͤrtigen Schickſals. Uebrigens beſchuldige ich Sie kei⸗ neswegs eines Mangels an Redlichkeit— nur hauten Sie deren zuviel fuͤr ihn und zu wenig
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