Teil eines Werkes 
4. Band (1858)
Entstehung
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drückende Gegenwart zu ertragen— denn jeder Vor⸗ geſchmack iſt auch ein Genuß.

Jetzt, wo wir frei waren und uns auf dem Heimwege befanden, jetzt, wo er ſicher ſein konnte, daß ſeine Viſionen ſich bald in Wirklichkeit verwan⸗ deln würden, kannte Jake'’s Heiterkeit keine Grenzen mehr. Seine Zunge war fortwährend in Bewegung, ſein ſtets offener Mund ließ fortwährend lächelnd die Doppelreihe ſeiner elfenbeinweißen Zähne ſehen, wäh⸗ rend ſeine Haut ihren dunkeln öligen Glanz zuſehends wieder zu gewinnen ſchien.

Jake war die Seele unſeres Trupps, als wir ſo entlang trabten, und ſeine heitern Scherze entlockten ſelbſt den geſetzten alten Jägern dann und wann ein lautſchallendes Gelächter.

Was mich betraf, ſo theilte ich ihre Heiterkeit ſelten— blos dann und wann, wenn die Einfälle meines Dieners allzu unwiderſtehlich waren. Es lag eine Düſterheit über mein Gemüth ausgebreitet, die ich nicht verſtehen konnte.

Es hätte anders ſein ſollen. Ich hätte mich glücklich fühlen ſollen, bei der Ausſicht, nach Hauſe zu gelangen— die mir ſo theuern Angehörigen wiederzuſehen; aber es war nicht ſo.

Bei meinem erſten Austritt aus unſerm Block⸗ hausgefängniſſe war es allerdings ſo geweſen, aber