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mehr Blut vergoſſen werden— ja bei Wykoms! Ströme von Blut ſollen fließen. Die rothen Stan⸗ gen unſerer Hütten ſollen immer und immer wieder mit dem Blute der bleichen Geſichter, unſerer Feinde, bemalt werden. Frieden denn oder Krieg— die Wahl ſteht Euch offen!“
Als Oceola aufhörte zu ſprechen, gab er den Kriegern am Waldesſaume einen Wink mit der Hand und ſie verſchwanden auf dieſes Zeichen ſtill, raſch, faſt geheimnißvoll unter den Bäumen.
Unſer Sprecher ſtand eben im Begriffe, dieſe leidenſchaftliche Anrede des jungen Häuptlings zu beantworten, als er plötzlich durch den Knall von Flintenſchüſſen unterbrochen ward, welche ſich in der Richtung der Indianer, aber weiter entfernt, ver⸗ nehmen ließen. Die Schüſſe folgten auf einander in raſcher Reihenfolge und wurden von lautem Geſchrei begleitet, in welchem, obſchon aus der weiten Entfernung nur ſchwach herübergetragen, doch der Hurrahruf von anrückenden Soldaten zu erken⸗ nen war.
„Ha, Verrätherei!“ riefen die Häuptlinge in Einem Athem;„wartet, Ihr lügenden bleichen Geſich⸗ ter— das ſollt Ihr bereuen.“.
Und ohne weiter auf ein Wort zu warten, rann⸗ ten alle Drei von dem Platze hinweg, ſo ſchnell ſie


