Ich konnte nicht umhin zu lächeln. Jake's
eigene Hautfarbe betrachtet, ſchien er eine ſehr hohe Meinung von ſich und ſeiner Geliebten zu haben, wenn er glaubte, daß Keiner von ihrem eigenen Volke ſich ihr nähern dürfe. Ich hatte ihn ſchon ein Mal ſich rühmen hören, daß er der einzige Far⸗ bige ſei, welchem es vergönnt ſei, dort zu glänzen. Es war alſo ein weißer Mann, der ihn elend machte.
„Wer iſt es denn, Jake?“ fragte ich.
„Ach, Maſſa, es ſein der Teufel Arens Ring⸗ zold.“
„Was! Arens Ringzold!— Er hätte ſich in Viola verliebt!“*
„In Viola! O Gott allmächtige, Maſſa Georg!“ rief der Schwarze und verdrehete die Augen ſo ſehr, daß nur noch das Weiße davon ſichtbar war;„Viola! Gott allmächtige! Jake haben ja nicht ſprechen von Viola— gar nicht!“.
„Nun, von wem ſprichſt du denn?“
„O, Maſſa, ſagen ich nicht: junge Lady? Wer ſein das anders als Miß Virginia!“.
„Ach, Du meinſt meine Schweſter! Dummes Zeug, Jake. Das iſt eine alte Geſchichte. Arens
Ringzold hat ſich ſchon ſeit vielen Jahren um meine Schweſter beworben, aber ohne Ausſicht auf Erfolg.


