noch weit mehr aber nach dem Gefährten, welchen ich zurückgelaſſen.
Lange weilte in meinem Herzen die Liebe zu Maümee— lange Zeit äußerte die Trennung keinen Einfluß. Ich glaubte, die Leere, welche durch dieſes traurige Scheiden herbeigeführt worden, würde nie⸗ mals wieder ausgefüllt werden. Kein anderer Ge⸗ genſtand konnte die ſüßen Erinnerungen meiner jugendlichen Liebe in meinem Gemüthe erſetzen oder aus meiner Erinnerung verdrängen. Morgen, Mittag und Abend ſchwebte das Bild der maleriſchen Schönheit auf der Netzhaut meines geiſtigen Auges — bei Tage in Gedanken, bei der Nacht in Träumen.
So dauerte es ziemlich lange— ich glaubte, es würde niemals anders werden! Keine Andere konnte mich jemals ſo intereſſiren, wie ſie gethan. Keine neue Freude konnte mich bewegen, anderswohin zu ſchweifen, kein Lethe konnte Vergeſſenheit bringen. Und wenn ein Engel mir es geſagt hätte, ſo würde ich es nicht geglaubt haben und hätte es nicht glauben können.
Ach, es war eine falſche Auffaſſung der menſch⸗ lichen Natur. Ich theilte ſie blos mit Anderen— denn die meiſten Sterblichen ſind zu derſelben Zeit des Lebens in einem ähnlichen Irrthume befangen geweſen. Ach leider, es iſt nur zu wahr— die
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