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die des Mulatten. Er beſaß weder die dicken Lippen, noch die platte Naſe, noch die zurücktretende Stirn ſeiner Race— denn dieſe charakteriſtiſchen Kennzei⸗ chen ſind nicht allgemein. Ich habe Neger von reinem afrikaniſchem Blute mit vollkommen regelmäßigen Zügen gekannt und ein ſolcher war der Schwarze Jake. Was ſeinen Wuchs betraf, ſo konnte er für den äthio⸗ piſchen Apollo gelten.
Es gab eine Perſon, welche ihn ſchön fand, ſchöner als ſeinen gelben Namensvetter. Dieſe war die Quadronin Viola, die Schönheit der Pflanzung. Um Viola's Hand hatten die beiden Jake's ſich lange
als Nebenbuhler beworben, Beide hatten eifrig ge⸗
ſucht, ihr ein Lächeln abzugewinnen— etwas launen⸗ haft war dieſes Lächeln, denn Viola war nicht frei von Koketterie— endlich aber hatte ſie eine entſchie⸗ dene Bevorzugung des Schwarzen Jake an den Tag gelegt.„ 4 Ich brauche nicht hinzuzufügen, daß Eiferſucht zwiſchen dem Neger und dem Mulatten herrſchte—
von Seiten des Letzteren grimmiger Haß gegen ſeinen
Nebenbuhler, welcher Haß nun durch Viola's Ent⸗ ſcheidung noch wilder entflammt ward. 4 Mehr als einmal hatten die Beiden ihre Kräfte gegen einander gemeſſen und bei jeder Gelegenheit war der Schwarze Sieger geblieben. Vielleicht ver⸗
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