Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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und die Küche. Dieſe letztere ſteht mit dem Haupt⸗ gebäude durch eine lange offene Gallerie in Verbin⸗ dung, deren Schindeldach auf Säulen von der wohl⸗ riechenden weißen Ceder ruhet.

Jenſeits der Einhegung dehnen ſich weite Fel⸗ der, von dem dunkeln Gürtel des Cypreſſenwaldes begrenzt, welcher die Ausſicht ſchließt.

Dieſe Felder zeigen das Haupterzeugniß der Plantage, das koſtbare Farbekraut, obſchon auch noch andere Vegetation darauf ſichtbar iſt. Es giebt Mais⸗ pflanzen und ſüße Kartoffeln(Convolvulus hatatas), etwas Reis und Zuckerrohr. Dieſe letztern ſind aber nicht für den Handel beſtimmt, ſondern zur Conſum⸗ tion an Ort und Stelle.

Der Indigo wird in geraden Reihen mit ſchma⸗

len Zwiſchenräumen geſäet. Die Pflanzen ſind von verſchiedenem Alter. Einige brechen eben erſt mit

Blättern wie junger Klee durch die Scholle. Andere, voll ausgewachſen, über zwei Fuß hoch, gleichen Farrn⸗ kräutern und zeigen die hellgrünen, ſpitzigen Blätter, welche die meiſten der Leguminosae charakteriſiren, denn zu dieſer Familie gehört der Indigo. Einige laſſen ihre eben im Aufplatzen begriffenen Blüthen ſehen, obſchon ihnen ſelten geſtattet iſt, dieſelben zur vollen Entwickelung gelangen zu laſſen. Ein anderes

Schickſal harret ihrer und die Hand des Schnitters