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Ruhebetten und Stühle,— die glänzenden Lampen und Candelaber, alles dies vereint führte den Beweis, daß die Aermlichkeit des Jamaica⸗Pflanzerhauſes ſich ledig⸗ lich auf ſeine Mauern erſtreckt. Mag der Kaſten auch ein gewöhnlicher und wohlfeiler ſein, die Juwelen, die er enthält, ſind von der ſeltenſten und koſtbarſten Art.
Von außen ſieht das„große Haus“ oder das„Buff“ von Willkommenberg wirklich groß genug aus. Die lange Facade, an der das dunkle Grün der Jalouſien ſehr hübſch gegen das Weiß der Umfaſſungsmauern abſticht,— vorn die feſte ſteinerne Treppe,— der be⸗ waldete, ſanft anſteigende, und einen Hintergrund von dem verſchiedenartigſten Grün bildende Berg,— die prachtvolle, faſt eine Viertelmeile lange, gerade auf das Haus hinführende Allee mit doppelten Reihen von Ta⸗ marinden und Kokosnußpalmen,— Alles trug dazu bei, der Beſitzung, beſonders wenn man ſie vom untern Ende aus ſah, ein entſchieden ſchloßartiges Ausſehn zu verleihen.
Aber auch ein näherer Anblick vermöchte dieſem Bilde nichts von ſeinem Glanze zu rauben. Die Ter⸗ raſſe, auf der das Haus erbaut, gewährt hinlänglichen Raum für einen großen Garten nebſt Park, die ſich hinterwärts bis an den Fuß des Berges erſtrecken, von dem ſie durch eine hohe Steinmauer getrennt ſind.
Dieſer Berg iſt der bemerklichſte Theil der ganzen Landſchaft, nicht ſo ſehr wegen ſeiner Höhe, denn es giebt neben ihm noch andere von gleicher Höhe, und entfernter liegend, obwohl ſtets noch deutlich ſichtbar, manche noch höhere. Selbſt die berühmte„Blaue Spitze“


