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„Nein!“ rief plötzlich eine Stimme von hinten, während zu gleicher Zeit Wingrove hinter einem Fel⸗ ſenſtücke vorſprang.„Noch nicht, ich habe mit dem Schuft auch eine Abrechnung zu halten. Derfjenige, welcher ſich gegen einen andern verſchworen hat, ver⸗ liert das Recht zu leben; und wenn Ihr ihn freigebt, Hick Holt, ſo thue ich es nicht und Ihr würdet mir Recht geben, wenn Ihr wüßtet—“
„Was?“ fiel ihm der Squatter in's Wort.
„Was er mit Eurer Tochter zu thun beab⸗ ſichtigte.“
„Er iſt der Mann meiner Tochter“, entgegegnete Holt in einem Tone, in welchen ſich Beſchämung und Bitterkeit ausſprach.„Ich bin Schuld daran und Gott mag mir's verzeihen!“
„Er iſt nicht ihr Mann, hat keinen Anſorugh an ſie. Die Heirath war ein Betrug und er nahm die arme Marian ſowohl, als auch ſpäter Lilian in einer ganz anderen Abſicht mit ſich.“
„ n welcher Abſicht?“ rief Holt aus, dem plötzlich ein neues Licht aufzugehen ſchien.
„Um—“. Wingrove zauderte.„Ich kann das Wort in Gegenwart der Mädchen nicht ſagen, Hick Holt. Er wollte Weib er des Mormonenpropheten aus ihnen machen. Das war ſeine Abſicht mit beiden.“
Der Schrei, welcher gleich dem Gewieher eines wüthenden Pferdes dem Munde des Squatters ent⸗


