Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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zu wittern. Wir hatten aber unſere Fährte, als wir den Fahrweg verließen, ſo ſorgfältig verſteckt, daß wir keinen Grund hatten, es zu fürchten.

Sobald wir das kleine Thal erreicht hatten, dachten wir an keine Gefahr weiter, ſondern ritten bis an das äußerſte Ende deſſelben, ſtiegen vom Pferde und trafen unſere Vorbereitungen für den Reſt der Nacht, ſo gut es die Umſtände geſtatten wollten.

In Büffelfelle gehüllt, ruhten die Schweſtern, etwas abgeſondert von dem übrigen Theile der Geſellſchaft unter einer Silberpappel.

Es war lange Zeit verſtrichen, ſeitdem jene ſchönen b Geſtalten nicht neben einander geruht hatten und das leiſe Gemurmel ihrer Stimmen, das durch das Rau⸗ ſchen des Abendwindes und das Rieſeln des Bergbaches

zu uns drang, verrieth uns, daß eine jede der anderen das ſüße Geheimniß ihres Herzens anvertraute.

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