Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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Abenddämmerung nur wenige Minuten und die Nacht breitete bereits ihren dunklen Mantel aus. Schon ſchimmerten die weißen Planen der Wagen matter im Dämmerlichte und der rothe Schein der Feuer im In⸗ nern des Lagers malte ſich auf der hellen Leinwand und kämpfte mit dem letzten Abendſchimmer. In einer Mi⸗ nute— kaum einer Minute, war der Tag entſchwunden.

„Kommen Sie!“ ſagte ich zu meiner Gefährtin, „wir können mit einander gehen. Der Führer hat uns für Bruder und Schweſter ausgegeben— möchten es prophetiſche Worte ſein. In der Vorausſetzung einer ſolchen Verwandtſchaft werden ſich die Leute nicht wun⸗ dern, wenn ſie uns einen Spaziergang mit einander machen ſehen. Vielleicht bietet ſich innerhalb des Lagers die erſehnte Gelegenheit.“

Marian hatte nichts dagegen einzuwenden; wir verließen daher das Zelt und wanderten in der Rich⸗ tung der Wagenburg von dannen.