Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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thue es noch und würde, wie früher, mein Leben wagen,

um das Deinige zu retten. Ich wage jetzt nicht nur mein Leben, ſondern weit mehr— ach! wenn Du wüßteſt; Du ſollſt aber einſt alles erfahren. Und Du, liebe Lill läufſt Gefahr, mehr als Dein Leben zu ver⸗ lieren, nämlich— Deine Ehre!“

„Höre daher auf mich, theure Schweſter, und wei⸗ gere Dich nicht, meinen Rath zu befolgen! Stiehl Dich, ſobald es dunkel iſt— wo möglich noch heute Abend— aus dem Lager. Scheide von der unwürdigen Geſellſchaft, welche Dich umgiebt— verlaß— ach, Schweſter! das Wort wird mir ſchwer zu ſagen— ihn, der uns hätte beſchützen ſollen, unſeren Vater, der, wie ich fürchte— ach! erlaß mir, es in Worten aus⸗ zuſprechen.“.

„Heute Abend, kiebe Lil! Heute Abend, wenn es möglich iſt! Morgen iſt's vielleicht zu ſpät. Unſere Verkleidung kann entdeckt und alle unſere Pläne ver⸗ eitelt werden. Alſo heute Abend— heute Abend! Fürchte nichts! Sowohl Dein Freund, als Dein alter Liebling, Frank Wingrove, und andere wackere Ge⸗ fährten harren Deiner. Deine Schweſter wird Dich mit offenen Armen empfangen. Marian.“

Gewiß würde Lilian einer ſolchen Aufforderung nicht widerſtehen. Gewiß würde ſie nicht zaudern, ſelbſt denjenigen zu verlaſſen, deſſen Vernachläſſigung ihm kaum einen Anſpruch auf den ehrwürdigen Namen

Vater gab. 11*

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