Teil eines Werkes 
3. Band (1862)
Entstehung
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Seine Klauen ſind weiß, gebogen, weit länger und breiter als die anderer Bären— ihre größte Breite iſt quer über die obere Fläche. Nach unten zu bilden ſie ein ſcharfe Kante und weit über das Haar des Fußes hervorragend, ſchneiden ſie wie Meißel, wenn das Thier einen Schlag damit thut.

Seine rieſige Tatze iſt ſowohl breiter wie auch län⸗ ger als die anderer Bären, während ſein Schwanz da⸗ gegen kurz und kaum ſichtbar iſt, weil er vollſtändig im Haar ſeiner Hinterbacken begraben liegt.

So charakteriſtiſch iſt die außerordentliche Kürze dieſes Anhängſels, daß es unter den Indianern— wenn ſie einen Grislybären erlegt haben,— ein ſtehender Witz iſt irgend Jemanden, der dieſe Eigenheit des Thieres nicht kennt, aufzufordern, es bei dem Schwanze zu faſſen!

Bei dem Ursus americanus und Ursus arctos da⸗ gegen iſt dieſes Anhängſel ziemlich erſichtlich und bei dem„Kahlen⸗Grund⸗Bären“ iſt es noch länger als bei den eben genannten beiden Gattungen.

Es iſt nicht möglich, einen alten oder völlig ausge⸗ wachſenen Grisly mit einer der verwandten Gattun⸗ gen zu verwechſeln. Beide unterſcheiden ſich ſowohl der Größe als auch der Form nach. Nur bei jungen oder halb ausgewachſenen Exemplaren kann ein Jer⸗ thum dieſer Art vorkommen.

Die ungeheure Größe der alten Männchen— welche oft 1000 Pfund wiegen und den größten Exem⸗ plaren des Ursus maritimus völlig gleichkommen—