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eine Abart von keinem von beiden iſt, ſondern vielmehr
eine ganz beſondere Gattung.
Wir werden unſere Gründe hierfür angeben— erſtens in Bezug auf ſeinen Unterſchied von dem Ursus americanus. Er gleicht letzterem weder an Farbe, Körperform, Größe, Profil und Phyſiognomie, noch an Länge der Füße oder des Schweifes.
In allen dieſen Beziehungen hat er größere Aehn⸗ lichkeit mit dem Ursus arctos, oder auch mit ſeinem näheren Nachbar dem grauen(Ursus ferox). Von dieſen beiden unterſcheidet er ſich jedoch wieder in an⸗ deren Punkten, wie man ſogleich ſehen wird.
Ferner iſt er von wilderer Art als der ſchwarze Bär und für den Jäger gefährlicher— beinahe eben ſo gefährlich als der graue und vollkommen ſo wie der braune.
Ueberdies wohnt er in einem Lande, in welchem der ſchwarze Bär nicht heimiſch werden könnte. Für die. Exiſtenz dieſes letztern iſt der Wald weſentlich und man findet ihn niemals in weiter Entfernung davon. Es iſt nicht der höhere Breitegrad, welcher ihn von dem „kahlen Grunde“ zurückhält, ſondern der Mangel an Waldung..
Dies wird durch die Thatſache bewieſen, daß man ihn eben ſoweit nordwärts findet als irgend einen Theil der Barren Grounds, aber nur da, wo die Kalkſtein⸗ formation das Wachsthum der Bäume begünſtigt, wo⸗ gegen unter den Primärfelſen auf der Nordſeite des


