Teil eines Werkes 
2. Band (1862)
Entstehung
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wohin ſie in ihrem paniſchen Eührnen gerannt ſein würden.

Unſere Jäger hielten es für einen glücklichen Ulm⸗ ſtand, daß der Bär dieſe Richtung eingeſchlagen, denn der Führer verſicherte ihnen, daß man nicht wiſſen könne, wo er nun Halt machen werde, und da die Hatz ſie meilenweit durch das Gebirge führen konnte, ſo waren ſie auf jeden Fall genöthigt, erſt ihre Thiere zu beſtei⸗ gen, ehe ſie die Fährte des Bären verfolgen konnten. Die Richtung, welche dieſer eingeſchlagen, war deshalb für ſeine Verfolger gerade die bequemſte.

Ohne länger zu verweilen, als nöthig war um ihre Thiere loszubinden, ſchwangen ſie ſich in den Sattel und ſprengten den Hunden nach, deren Gekläff ſie ſchon in einiger Entfernung vor ſich vernahmen.

Wie der Gemſenjäger geſagt hatte, durchläuft der Bär der Pyrenäen gerade ſo wie ſein norwegiſcher Vet⸗ ter, wenn er von ſeinem Lager aufgeſchreckt wird, oft eine große Strecke, ehe er Halt macht. Nicht ſelten ver⸗ läßt er auch die Schlucht oder den Felſenabhang, wo er zu wohnen gepflegt und wählt einen andern Ort, wo er größere Sicherheit zu finden erwartet.

Auf dieſe Weiſe bringt er ſeine Verfolger oft in Verlegenheit, indem er über Felſengeröll, Felſenvor⸗ ſprünge entlang und ſteile Abhänge hinauf geht, wohin weder Menſchen noch Hunde ihm ohne Gefahr folgen können.

Dies war es, was auch unſere Jäger jetzt zu fürch⸗