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„Das kann ich vielleicht geſagt haben, aber es kommt darauf an, wie man reiſt. Wenn Ihr blos reiſt, um Euch zu amüſiren, ſo könnt Ihr die ganze Welt durch⸗ reiſen und dennoch nicht klüger zurückkommen als Ihr fortgegangen ſeid. Ich habe Manchen gekannt, der eine
Seereiſe um die ganze Erde gemacht hatte, ohne die
Kenntniß einer einzigen Thatſache mitzubringen, die er nicht auch zu Hauſe hätte erlangen können. Ihr er⸗ wartet vielleicht, in bequemen Eiſenbahnwagen und ſchön eingerichteten Dampfſchiffen zu reiſen und in prächtigen Hotels zu ſchlafen. Iſt dies wirklich der Fall?“
„O nein, Papa. Was Du mir auch vorſchreiben magſt, das wird mir angenehm ſein,“ ſagte Alexis.
„Was mich betrifft,“ ſetzte Jwan hinzu,„ſo bin ich auch durchaus nicht eigenſinnig. Ich kann mich mit Wenigem behelfen und bin durchaus nicht verwöhnt.“
Es lag in Jwan's Redeweiſe ein gewiſſer Anflug von Prahlerei, welcher verrieth, daß er gerade keine große Luſt hatte, ſich mit Wenigem zu behelfen, und daß er blos ſo that, weil er nicht glaubte, daß ſein Vater ihn beim Wort halten würde.
„Wenn ich Euch erlaube, auf Reiſen zu gehen,“ fuhr der Baron fort,„wo möchtet Ihr dann hingehen? Du, Alexis— nach welchem Theile der Welt würde Deine Neigung Dich führen?“
„Ich möchte die neue Welt, Amerika, ſehen— ihre ſtattlichen Flüſſe, Wälder und Gebirge. Ja, ich würde Amerika beſuchen, wenn es meiner Wahl überlaſſen
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