Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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manche angenehme Stunde zu verträumen. Hendrik gefiel es hier ebenfalls, denn er hatte ſchon die Spuren von vielen der größten und wildeſten Thiere Afrika's entdeckt.

Trudchen freute ſich, ſo viele ſchöne Blumen zu 3 Man ſah hier ſchöne ſcharlachrothe Geranien,

kernhnlichen, ſüßduftenden Jasmin und die pracht⸗ volle Belladonnalilie mit ihren großen roſenfarbenen und weißen Blüthen. Aber nicht bloß kleinere Pflan⸗ zen ſtrahlten in dieſem Farbenſchmucke, ſondern auch Büſche und ſogar Bäume waren mit bunten wohl⸗ riechenden Blüthen bedeckt. Hier ſah man den Zucker⸗ buſch(Protea mellifera), den ſchönſten ſeiner Familie, mit ſeinen großen becherförmigen blaßrothen, weißen und grünen Blüthen; ferner den Silberbaum(Leu- codendron argenteum); deſſen weiche ſilberne Blätter, in dem Lufthauche ſpielend, ausſahen wie eine unge⸗ heure Maſſe ſeidener Blumen, und die mit ſchönen goldgelben Blüthen bedeckten Mimoſen, welche die Luft mit ihrem ſtarken, angenehmen Dufte erfüllten.

Ueberall ſah man hier Formen der Vegetation, die anderwärts nur ſelten vorkommen, wie zum Bei⸗ ſpiel die baumähnliche Alos mit ihren langen korallen⸗ rothen Blumenſpitzen und Euphorbien von vielen Ge⸗ ſtalten, ferner die Zamia mit ihren palmenähnlichen Zweigen und die weichblätterige Strelitzia reginae.