Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

— 136—

Trudchen die Heerde hüteten. Die Thiere gingen nicht aus dem Thale hinaus, denn das Gras war gut und ſie waren in der letzten Zeit ja ohnehin genug gelaufen.

„Alſo, Totty und ich machten den Kraal, wie Ihr ſehet, fertig. Als der Abend kam, trieben wir

die Heerde hinein, und nachdem wir die Kuh gemol⸗ ken und unſer Abendbrot verzehrt, gingen wir Alle zu Bette. Wir waren ſehr müde und ſchliefen die ganze Nacht, ohne geſtört zu werden. Sowohl Scha⸗ kals als Hyänen waren in der Nähe, aber wir wuß⸗ ten, daß ſie nicht in dieſen Kraal brechen würden.“

Hans zeigte die ſehr gut gebaute kreisförmige Einhegung, welche geſchickt aus Weißdornäſten zu⸗ ſammengefügt war. Dann fuhr er in ſeiner Ge⸗ ſchichte weiter fort:

„Am Morgen fanden wir Alles in Ordnung. Totty molk wieder die Kuh und wir frühſtückten. Die Heerde wurde wieder auf die Weide hinaus⸗ gelaſſen und daſſelbe geſchah mit der Kuh und den beiden Pferden.

„Gerade um Mittag begann ich zu überlegen, was wir wohl eſſen ſollten, denn beim Frühſtück hatten wir Alles aufgezehrt, was wir noch an Speiſe⸗ vorrath beſaßen. Noch ein Schaf wollte ich nicht gern ſchlachten, wenn es ſich umgehen ließ. Ich

.