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Es war wirklich ſehr finſter. Weder Mond noch
Sterne waren am Himmel zu ſehen und dicke ſchwarze
Wolken bedeckten den ganzen Himmel. Es ſah aus, als wenn ein heftiger Regen zu erwarten ſtünde, doch war bis jetzt noch keiner gefallen.
Die Abſicht der Reiſenden war, an dieſem Platze Halt zu machen und ihre Pferde ein wenig graſen zu laſſen. In dieſer Abſicht ſtiegen Alle ab, konnten aber, trotzdem ſie an mehrern Stellen ſuchten, kein Gras finden.
Dies ſchien ſehr ſeltſam zu ſein, da ſie doch am Tage zuvor gerade an dieſer Stelle deſſen bemerkt hatten. Jetzt dagegen war keins mehr da.
Die Pferde hielten die Naſen auf den Boden nieder, hoben ſie aber wieder in die Höhe und
ſchnaubten mit dem unverkennbaren Ausdrucke der
getäuſchten Erwartung. Sie waren ſo hungrig, daß ſie ſelbſt das kümmerlichſte Gras gefreſſen hätten, wenn welches dageweſen wäre, denn ſie haſchten be⸗ gierig im Vorbeigehen nach den Blättern der Büſche.
Waren die Heuſchrecken auch hier geweſen? Nein. Die Mimoſenbüſche hatten noch ihr zartes Laubwerk, was nicht der Fall geweſen wäre, wenn
die Heuſchrecken den Platz beſucht hätten.
Unſere Reiſenden waren erſtaunt, daß kein Gras vorhanden war. Am Tage zuvor war deſſen da⸗


