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So hatte er eine Reihe von Verluſten erlitten, 3 bis ſeine Pferde, Ochſen, Schafe und Ziegen, Alles zuſammengenommen, kaum hundert Stück zählten, was für einen Veeboer oder ſüdamerikaniſchen Vieh⸗ züchter allerdings ein ſehr unbedeutender Beſtand iſt.
Trotzdem aber war unſer Freund nicht unglück⸗ lich. Er ſchaute rings herum auf ſeine drei wackeren Söhne— Hans, Hendrik und Jan. Er ſchaute auf ſeine rothwangige, flachshaarige Tochter Gertrud, das leibhafte Ebenbild ihrer Mutter, und aus dieſem Anblicke ſeiner Kinder ſchöpfte er die Hoffnung auf eine glücklichere Zukunft. 5
Seine zwei älteſten Söhne unterſtützten ihn bereits als rüſtige Gehilfen bei ſeinen täglichen Be⸗ ſchäftigungen, und von dem jüngſten ſtand bald daſſelbe
zu erwarten. An Gertruden oder Trudchen, wie ſie liebkoſend genannt ward, mußte er bald eine tüchtige Wirthſchafterin bekommen. Deßhalb fühlte er ſich nicht unglücklich, und wenn ihm dann und wann ein Seufzer entſchlüpfte, ſo geſchah es, wenn das Geſicht des kleinen Trudchens die Erinnerung an jene Ger⸗ trude wach rief, welche jetzt im Himmel wohnte.
Hendrik van Bloom aber war nicht der Mann, der ſo leicht verzweifelte. Allen Täuſchungen war es nicht gelungen, ihm ſeinen Lebensmuth zu rauben. Er widmete ſich nur um ſo eifriger der Aufgabe,
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