Teil eines Werkes 
Der Rechte : Erzählung : 3. Band (1864)
Entstehung
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Eeeine Stunde, nachdem Grünlund die Karten zum Vorſchein gebracht hatte, ſaßen er und Allon am Spiele.

XXXXVIII.

Wiederum ſind zwei Jahre verfloſſen.

Der Sommer nahte ſeinem Schluß. An einem ſchönen und milden Auguſtnachmittag fuhr ein Wagen nach dem andern die Allee von Birgersborg herauf, wo alle Stockwerke in feſtlichem Schmuck prangten.

Auf dem Sopha im großen Salon thronte Ma⸗ thilda. Zur Rechten von ihr ſaß Tante Katharina, zur Linken Eliſabeth. Aus der Toilette der werthen Damen konnte man ſchließen, daß eine große Feier⸗ lichkeit im Anzug war.

Warf man einen Blick in den Saal hinaus, ſo ſe, man ein paar Stühle ohne Lehne in der Mitte tehen.

Es gab alſo eine Hochzeit, welche hier gefeiert werden ſollte, die dritte, ſeitdem Birgersborg in die Hände der Familie Falkenſtern gelangt war.

Wer ſollte ſich vermählen?

Erräthſt Du es nicht, mein werther Leſer? O, ganz gewiß; für den Fall aber, daß dem nicht ſo wäre, wollen wir die Erklärung beifügen, daß es die Hochzeit des Bezirksrichters Stephan Braun mit Gurli Falkenſtern war, welcher dieſe Leute beizuwohnen ge⸗ kommen waren.

Wir glauben über den Bericht von dem Trauungs⸗ acte hinwegzugehen zu dürfen und beſchränken uns äuf die Angabe, daß Walter die Stelle des Brautvaters