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lungen ſey, Frieden und Harmonie zwiſchen uns zu⸗ rückzuführen.“
Allon war einen Augenblick ſo überraſcht und be⸗ troffen, daß er ſich kaum zu faſſen vermochte. Alle jene Intriguen, welche Grünlund für Allon ausgeſon⸗ nen hatte, um ihm vor allen Dingen zum Beſitz von Birgersborg zu verhelfen, waren nun von Gurli ver⸗ nichtet. Einzig von ihrem eigenen Wunſch geleitet, jeden Grund zu Hader und Zwietracht zu entfernen, war Gurli ſeinen geheimſten Wünſchen entgegenge kommen.
Wir übergehen, was nun folgte, weil Allon wie⸗ der durch die Inconſequenz ſeines Charakters ſich zu den größten Extremen in ſeinen Aeußerungen hinreißen
ließ.
Er, der auf dem Rückweg von Grünlund nicht vor dem Gedanken zurückbebte, Gurli zu beleidigen und zu verwunden, bis er ſich die Befugniß erzwänge, in Birgersborg zu befehlen, erklärte jetzt, ein Papier nicht annehmen zu wollen, welches ihm mit einem Mal Herrenrecht über das große Beſitzthum einräumte.
Wie viele Worte von Liebe und Uneigennützigkeit floßen nun über ſeine Lippen; wie demüthigend war es ſeiner Ausſage nach für ihn, daß Gurli ſich der Meinung hingegeben, materielle Intereſſen könnten
einen Einfluß auf ſeine Liebe haben. In ſeinem Eifer
hätte er beinahe das Dokument, welches Gurli ihm eingehändigt, in Stücke geriſſen, um ihr zu zeigen, welchen geringen Werth er darauf ſetze, wäre er nicht von Gurli, welche mit unverändeter Miene dieſem Wortſchwall zuhörte, zurückgehalten worden.
„Allon,“ ſagte ſie,„es handelt ſich jetzt nicht von Gefühlen, fondern von Geſchäften. In weſſen Händen
ſollen wohl die unſern ſeyn, wenn nicht in den dei⸗


